



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
H2-Dd Double Nickase Plasmid (m) | sc-420759-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
H2-Dd Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420759-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
H2-D1 kodiert die murine MHC‑Klasse‑I‑Schwerkette H2‑Dd, eine zentrale Komponente der Antigenpräsentation, die β2‑Mikroglobulin bindet und endogene Peptide CD8+‑T‑Zellen präsentiert. Durch die Prägung des Peptidrepertoires und die Interaktion mit T‑Zell‑Rezeptoren reguliert H2‑Dd die Immunüberwachung, die Aktivierung zytotoxischer Effektormechanismen und die periphere Toleranz. Die Funktion von H2‑Dd ist mit Antigenverarbeitungswegen verknüpft, darunter der proteasomale Abbau, der TAP‑abhängige Peptidtransport und die Beladung im ER, vermittelt durch Komponenten des Peptid‑Beladungskomplexes. Variationen oder experimentelle Modulationen von H2‑D1 werden in Mausmodellen häufig genutzt, um Alloreaktivität, Transplantationsimmunbiologie, Tumorimmunogenität und Wirtsreaktionen auf Virusinfektionen zu untersuchen.
H2-Dd Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des H2-D1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von H2-D1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die H2-D1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit H2-D1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.