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GTBP Double Nickase Plasmid (m) | sc-421718-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GTBP Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421718-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Maus *Msh6* kodiert GTBP, eine zentrale Komponente des MutSα‑Mismatch-Erkennungskomplexes mit MSH2, der Basenfehlpaarungen sowie Insertions-/Deletionsschleifen erkennt, die während der DNA-Replikation und Rekombination entstehen. Durch die Einleitung der DNA-Mismatch-Reparatur trägt GTBP zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität bei, unterdrückt die Anhäufung von Mutationen und ist an replikationsgekoppelte Reparatur- und Schadenssignalprozesse angebunden. Eine Störung von *Msh6* beeinträchtigt die Genauigkeit der Mismatch-Reparatur, erhöht die Mikrosatelliteninstabilität und verändert zelluläre Antworten auf Replikationsstress. In der biomedizinischen Forschung wird *Msh6*/GTBP häufig eingesetzt, um Mechanismen der Mutagenese sowie Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in krebsassoziierten DNA-Reparaturwegen zu untersuchen.
GTBP Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Msh6-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Msh6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Msh6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Msh6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.