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Gα t1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401559-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα t1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401559-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNAT1 kodiert die stäbchenspezifische Transducin-α‑Untereinheit Gαt1, ein heterotrimeres G‑Protein, das während der Phototransduktion aktiviertes Rhodopsin mit der cGMP‑Phosphodiesterase (PDE6) koppelt. Bei Lichtstimulation tauscht Gαt1 GDP gegen GTP aus und leitet eine Signalkaskade weiter, die den cGMP‑Spiegel senkt, die Aktivität der zyklonukleotid‑gesteuerten Kanäle moduliert und so Membranpotenzial und synaptischen Output der Photorezeptoren formt. Diese GPCR‑vermittelte Kaskade wird durch GTP‑Hydrolyse und die erneute Assoziation mit den βγ‑Untereinheiten streng reguliert und integriert so Signalverstärkung und Erholungskinetik in retinalen Stäbchen. Eine Fehlregulation der GNAT1‑abhängigen Signalübertragung wurde mit erblichen retinalen Funktionsstörungen in Verbindung gebracht, was GNAT1 als Ziel für mechanistische Studien zur visuellen Signalübertragung und Photorezeptor‑Physiologie unterstützt.
Gα t1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNAT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNAT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNAT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNAT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.