
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
GSS Double Nickase Plasmid (h) | sc-402992-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GSS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402992-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Glutathion-Synthetase (GSS) kodiert ein ATP-abhängiges Enzym, das den letzten Schritt der Glutathion-Biosynthese katalysiert, indem es Glycin an γ-Glutamylcystein ligiert und so reduziertes Glutathion (GSH) bildet. Durch die Regulation der intrazellulären GSH-Pools unterstützt GSS die zelluläre Redox-Homöostase, die Entgiftung elektrophiler Verbindungen und die Aufrechterhaltung thiolabhängiger Signalwege unter oxidativem Stress. Die GSS-Aktivität ist mit dem Glutathionstoffwechsel und umfassenderen antioxidativen Abwehrnetzwerken verknüpft, die die mitochondriale Funktion, die S-Glutathionylierung von Proteinen und die Reaktionen auf Xenobiotika beeinflussen. Eine veränderte GSS-Funktion wurde mit angeborenen Störungen der Glutathion-Biosynthese sowie mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit erhöhten oxidativen Schäden einhergehen, und ist daher für mechanistische Studien zur Stressempfindlichkeit und metabolischen Vulnerabilität relevant.
GSS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GSS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GSS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GSS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GSS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.