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GSK3 beta Double Nickase Plasmid (h) | sc-400090-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GSK3 beta Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400090-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane GSK3B-Gen kodiert die Glykogensynthase-Kinase‑3 beta (GSK3 beta), eine konstitutiv aktive Serin/Threonin‑Kinase, die Signale aus Wachstumsfaktor‑, Stoffwechsel‑ und Stresssignalwegen integriert. GSK3 beta ist ein zentraler Knotenpunkt der PI3K–AKT‑Signalübertragung und der Wnt/β‑Catenin‑Regulation und beeinflusst die phosphorylierungsabhängige Kontrolle des Glykogenstoffwechsels, der Zellzyklusprogression, der Apoptose und der Differenzierung. Durch die Modulation von Transkriptionsfaktoren und zytoskelettalen Regulatoren prägt sie Signalwege, die neuronale Funktionen, die Insulinantwort und inflammatorische Signalgebung steuern. Eine fehlregulierte GSK3B‑Aktivität und ein Ungleichgewicht in Wnt/AKT‑Signalwegen werden häufig im Kontext der Krebsbiologie, neurodegenerativer Erkrankungen und metabolischer Krankheitsmechanismen untersucht.
GSK3 beta Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GSK3B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GSK3B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GSK3B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GSK3B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.