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group IVF sPLA2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415215-NIC | 20 µg | $410.00 |
PLA2G4F kodiert die sekretorische Phospholipase A2 der Gruppe IVF (sPLA2), ein extrazelluläres lipolytisches Enzym, das Membran-Glycerophospholipide hydrolysiert und dadurch freie Fettsäuren sowie Lysophospholipide freisetzt. Durch die Regulation der Verfügbarkeit von Arachidonsäure kann PLA2G4F die Eicosanoid-Biosynthese und die Signalgebung über Lipidmediatoren beeinflussen, die mit Entzündungsreaktionen, der Biologie der epithelialen Barriere und stressadaptivem Membran-Remodeling verknüpft sind. Veränderte Phospholipid-Umsätze und sPLA2-Aktivität wurden im Kontext chronischer Entzündungen und der krebsassoziierten Lipid-Reprogrammierung untersucht, wobei Verschiebungen von Lipidmediatoren und der Membranzusammensetzung Proliferation, Migration und den immunologischen Crosstalk beeinflussen können.
group IVF sPLA2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLA2G4F-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLA2G4F abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLA2G4F-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLA2G4F-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.