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GPRC5D Double Nickase Plasmid (h) | sc-403114-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPRC5D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403114-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPRC5D (G-Protein-gekoppelter Rezeptor, Klasse C, Gruppe 5, Mitglied D) ist ein humaner orphan GPCR mit ausgeprägter Expression in differenzierten epithelialen Kompartimenten, wo er mit der Regulation des Zellzustands, Stressantworten und kontextabhängigen Signalprogrammen in Verbindung steht. Als membranständiges, rezeptorähnliches Protein ist GPRC5D so positioniert, dass es nachgeschaltete Signalwege modulieren kann, die in MAPK- und andere GPCR-assoziierte Signalnetzwerke eingebunden sind, wodurch transkriptionelle Outputs und zelluläre Anpassungsprozesse beeinflusst werden. Veränderte GPRC5D-Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten, einschließlich Malignomen, beschrieben und macht GPRC5D zu einem geeigneten Knotenpunkt für die Untersuchung von Linienmarkern, rezeptorvermittelter Signalübertragung und tumorassoziierter Genregulation. Seine eingeschränkten Expressionsmuster unterstützen zudem Untersuchungen zur Zelltypspezifität und zur Biologie von Oberflächenproteinen in humanen Modellen.
GPRC5D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPRC5D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPRC5D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPRC5D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPRC5D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.