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GPRC5B Double Nickase Plasmid (m) | sc-425694-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPRC5B Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425694-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Gprc5b** kodiert **GPRC5B**, ein verwaistes, G‑Protein‑gekoppelten Rezeptoren ähnliches Membranprotein, das an der Modulation intrazellulärer Signalkaskaden beteiligt ist, die nachgeschaltet auf Wachstumsfaktor- und Zytokinsignale reagieren. GPRC5B wird mit der Regulation der Aktivität der **MAPK/ERK**- und **PI3K–AKT**-Signalwege in Verbindung gebracht und beeinflusst gewebespezifisch Zellproliferation, Differenzierung und die metabolische Homöostase. Im Nervensystem und in peripheren Geweben wurde eine veränderte GPRC5B-Expression mit inflammatorischer Signalgebung, Insulinsensitivität und Lipidverarbeitung assoziiert, was es für Studien zu adipositasassoziierten Phänotypen und kardiometabolischen Dysfunktionen relevant macht. Seine Membranlokalisation und der Signalkontext unterstützen zudem Untersuchungen zur Dynamik rezeptornaher Netzwerke sowie zu Transkriptionsprogrammen, die auf extrazelluläre Stimuli reagieren.
GPRC5B Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gprc5b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gprc5b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gprc5b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gprc5b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.