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GPR84 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401953-NIC | 20 µg | $410.00 |
GPR84 kodiert einen rhodopsinähnlichen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der durch mittelkettige Fettsäuren aktiviert wird und überwiegend an die Gi/o‑Signalübertragung koppelt, um cAMP und nachgeschaltete Entzündungsprogramme zu modulieren. In myeloiden und anderen immunreaktiven Zelltypen beeinflusst GPR84 Chemotaxis, Zytokinproduktion und das Zusammenspiel zwischen Stoffwechsel und Entzündung über Signalwege, die auf eine MAPK‑ und NF‑κB‑abhängige transkriptionelle Regulation zusammenlaufen. Eine veränderte GPR84‑Aktivität wurde in mehreren Krankheitskontexten mit fehlregulierten angeborenen Immunantworten und entzündlichen Mikromilieus in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung immunmetabolischer Signalgebung unterstützt. Als Oberflächenrezeptor, der lipidgeleitete Signale integriert, ist GPR84 zudem relevant, um zu analysieren, wie Nährstoffverfügbarkeit den Zustand von Immunzellen und das Gewebe‑Remodeling prägt.
GPR84 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR84-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR84 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR84-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR84-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.