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GPR50 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402934-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR50 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402934-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR50 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der strukturell mit Melatoninrezeptoren verwandt ist, jedoch hinsichtlich der Signalübertragung als nichtkanonisch gilt und wichtige Funktionen in der neuroendokrinen Regulation sowie in der zirkadianen Biologie übernimmt. Über Rezeptor‑Rezeptor‑Interaktionen sowie durch die Modulation von GPCR‑Trafficking und Signalgebungskompetenz kann es die zelluläre Responsivität gegenüber Melatonin‑Signalwegen beeinflussen und dadurch nachgeschaltete, cAMP‑gekoppelte Prozesse und Transkriptionsprogramme verändern. Expressionsmuster und genetische Variation in GPR50 wurden mit metabolischen Phänotypen und neuropsychiatrischen Merkmalen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zu Energiebilanz, Stimmungsregulation und Hypothalamusfunktion unterstreicht. Als membranständiger Rezeptor mit gewebespezifisch geprägter Expression ist GPR50 zudem nützlich, um GPCR‑Netzwerk‑Crosstalk und kontextabhängige Signalausgänge in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
GPR50 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR50-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR50 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR50-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR50-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.