Date published: 2026-8-27

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GPR39 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-410802-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GPR39 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GPR39 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GPR39 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GPR39 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GPR39-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GPR39 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-410802-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes GPR39 kodiert einen zinksensitiven G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der die extrazelluläre Verfügbarkeit von Zn2+ mit intrazellulärer Signalübertragung verknüpft, um zelluläre Erregbarkeit, Sekretion und Überlebensprogramme zu modulieren. Nach Aktivierung kann GPR39 an Gq/11‑ und Gs‑assoziierte Signalwege koppeln und dadurch eine phospholipase‑C‑abhängige Calcium‑Signalgebung sowie cAMP/PKA‑Kaskaden fördern, die mit MAPK/ERK‑ und transkriptionellen Antworten zusammenlaufen. Diese Signalausgänge wurden mit der Regulation epithelialer und metabolischer Homöostase, inflammatorischer Signalgebung und neuronaler Funktion in Verbindung gebracht, wodurch GPR39 einen nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung GPCR‑getriebener Pathway‑Dynamiken darstellt. Eine veränderte GPR39‑Expression oder ‑Signalgebung wurde in der Literatur mit kardiometabolischen Phänotypen, Prozessen der gastrointestinalen Barriere sowie neurobehavioralen Endpunkten assoziiert, was seine Relevanz für mechanistische Krankheitsmodellierung in zellbasierten Systemen unterstreicht.

    GPR39 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GPR39-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GPR39 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GPR39-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GPR39-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GPR39-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GPR39-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GPR39-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GPR39-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GPR39-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.