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GPR30 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402502-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR30 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402502-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **GPER1** kodiert **GPR30 (GPER)**, einen membranassoziierten, G‑Protein‑gekoppelten Östrogenrezeptor, der schnelle, nicht-genomische Östrogensignale vermittelt. Nach Aktivierung moduliert GPR30 Second‑Messenger‑Signalwege wie **cAMP/PKA**, die Mobilisierung von intrazellulärem Calcium sowie die **MAPK/ERK**- und **PI3K/AKT**-Kaskaden und beeinflusst damit Zellproliferation, Überleben, Migration und Entzündungsreaktionen. Die **GPER1**-Aktivität überschneidet sich mit der **EGFR**-Transaktivierung und breiteren Signalnetzwerken von Steroidhormonen und formt über nachgeschaltete Kinasesignale Transkriptionsprogramme. Eine fehlregulierte **GPER1/GPR30**-Signalgebung wurde mit hormonabhängigen Krebserkrankungen, kardiovaskulären und metabolischen Phänotypen sowie immunbezogenen Prozessen in Verbindung gebracht und stellt damit ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zu Zellsignalen und Krankheitsmodellen dar.
GPR30 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPER1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPER1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPER1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPER1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.