Date published: 2026-8-27

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GPR20 Double Nickase Plasmid (h): sc-407471-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GPR20 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GPR20 Double-Nickase-Plasmid (h) und GPR20 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GPR20 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    GPR20 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-407471-NIC
    20 µg
    $410.00

    GPR20 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-407471-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    GPR20 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (GPCR), der im zentralen Nervensystem angereichert ist und vermutlich die intrazelluläre Signalübertragung über heterotrimere G‑Proteine sowie nachgeschaltete Second‑Messenger‑Signalwege wie cAMP/PKA und MAPK/ERK moduliert. Durch die Beeinflussung der rezeptorvermittelten Signaltransduktion kann GPR20 die neuronale Kommunikation, Programme der zellulären Differenzierung und transkriptionelle Antworten beeinflussen, die extrazelluläre Signale integrieren. Eine fehlregulierte GPCR‑Signalgebung – einschließlich veränderter Expression oder Aktivität verwaister Rezeptoren – wurde im Kontext der neuroentwicklungsbiologischen und neuropsychiatrischen Forschung sowie auch in breiteren Systemen untersucht, in denen GPCR‑Netzwerke Zellzustandsübergänge steuern. Als Membranrezeptor mit begrenzter Ligandenannotation wird GPR20 häufig mittels genetischer Perturbation untersucht, um die Verschaltung von Signalwegen und kontextspezifische funktionelle Rollen zu definieren.

    GPR20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR20-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.