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GPR20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407471-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407471-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR20 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (GPCR), der im zentralen Nervensystem angereichert ist und vermutlich die intrazelluläre Signalübertragung über heterotrimere G‑Proteine sowie nachgeschaltete Second‑Messenger‑Signalwege wie cAMP/PKA und MAPK/ERK moduliert. Durch die Beeinflussung der rezeptorvermittelten Signaltransduktion kann GPR20 die neuronale Kommunikation, Programme der zellulären Differenzierung und transkriptionelle Antworten beeinflussen, die extrazelluläre Signale integrieren. Eine fehlregulierte GPCR‑Signalgebung – einschließlich veränderter Expression oder Aktivität verwaister Rezeptoren – wurde im Kontext der neuroentwicklungsbiologischen und neuropsychiatrischen Forschung sowie auch in breiteren Systemen untersucht, in denen GPCR‑Netzwerke Zellzustandsübergänge steuern. Als Membranrezeptor mit begrenzter Ligandenannotation wird GPR20 häufig mittels genetischer Perturbation untersucht, um die Verschaltung von Signalwegen und kontextspezifische funktionelle Rollen zu definieren.
GPR20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.