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GMD Double Nickase Plasmid (h) | sc-410794-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane GMDS-Gen kodiert die GDP-Mannose-4,6-Dehydratase (GMD), ein zytosolisches Enzym, das den ersten irreversiblen Schritt der de-novo-Biosynthese von GDP‑L‑Fucose aus GDP‑Mannose katalysiert. Dieser Stoffwechselweg liefert GDP‑Fucose für Fucosyltransferase-Reaktionen, die fucosylierte Glykanstrukturen auf Glykoproteinen und Glykolipiden erzeugen und dadurch die Signalübertragung von Rezeptoren an der Zelloberfläche, die Leukozytenadhäsion sowie das Zell-Trafficking über die Modulation von Glykan‑Lektin-Interaktionen beeinflussen. Die GMDS-Aktivität wirkt auf Golgi-vermittelte Glykosylierungsprogramme, einschließlich der Bildung von Selektin-Liganden und der umfassenderen Reifung von Glykoproteinen, was Proliferation, Immunerkennung und Stressantworten beeinflussen kann. Eine veränderte Fucosylierung im Zusammenhang mit einer Dysregulation von GMDS wurde mit krankheitsrelevanten Phänotypen in der Krebsbiologie und Immunologie in Verbindung gebracht, wodurch GMDS einen nützlichen Ansatzpunkt darstellt, um glykanabhängige Regulation der zellulären Kommunikation zu untersuchen.
GMD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GMDS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GMDS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GMDS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GMDS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.