
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
GM-CSF Double Nickase Plasmid (h) | sc-416919-NIC | 20 µg | $410.00 |
CSF2 kodiert den Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierenden Faktor (GM-CSF), ein pleiotropes Zytokin, das das Überleben, die Proliferation und die Differenzierung myeloischer Zellen reguliert, darunter Monozyten, Makrophagen, Neutrophile und dendritische Zellen. Die GM-CSF-Signalübertragung erfolgt über den heterodimeren GM-CSF-Rezeptor und aktiviert die Signalwege JAK2/STAT5, PI3K–AKT und RAS–MAPK, wodurch Transkriptionsprogramme umgestaltet werden, die die Hämatopoese und entzündliche Antworten steuern. In Immungeweben und an Barriereoberflächen trägt CSF2 zur Antigenpräsentation, zu Zytokinnetzwerken und zur Rekrutierung von Leukozyten bei und wird damit mit fehlregulierter Entzündung und immunvermittelter Pathologie in Verbindung gebracht. Eine veränderte CSF2/GM-CSF-Aktivität wird häufig in Modellen der Autoimmunität, chronisch-entzündlicher Erkrankungen und tumorassoziierter myeloischer Umprogrammierung untersucht.
GM-CSF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.