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Glutathione Peroxidase 1/GPX1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420662-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Gpx1** kodiert die Glutathionperoxidase 1 (GPX1), ein selenabhängiges zytosolisches Enzym, das Wasserstoffperoxid und Lipidhydroperoxide unter Verwendung von Glutathion reduziert und dadurch oxidative Schäden an Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren begrenzt. GPX1 wirkt im Glutathion-Redoxzyklus und ist in zelluläre antioxidative Netzwerke eingebunden, die ROS-sensitive Signalwege mitprägen, einschließlich Stressantworten, die die mitochondriale Homöostase und inflammatorische Programme beeinflussen. Veränderte GPX1-Aktivität wird häufig im Kontext der Oxidativ-Stress-Biologie untersucht, in der ein Redox-Ungleichgewicht Stoffwechsel, Zellüberleben und Modelle von Gewebeschädigung beeinflusst. In Mausmodellen wird die Modulation von **Gpx1** außerdem genutzt, um zu untersuchen, wie die antioxidative Kapazität die Anfälligkeit für Phänotypen neurodegenerativer, kardiovaskulärer und entzündlicher Erkrankungen beeinflusst, ohne dabei klinische Ergebnisse zu implizieren.
Glutathione Peroxidase 1/GPX1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Gpx1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Glutathione Peroxidase 1/GPX1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Gpx1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Gpx1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Glutathione Peroxidase 1/GPX1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Gpx1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Glutathione Peroxidase 1/GPX1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Glutathione Peroxidase 1/GPX1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Gpx1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.