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GluR-5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402475-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GluR-5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402475-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRIK1 kodiert die kainatartige ionotrope Glutamatrezeptor-Untereinheit GluR-5 (GluK1), einen ligandengesteuerten Kationenkanal, der zur schnellen exzitatorischen Neurotransmission im zentralen und peripheren Nervensystem beiträgt. GluR-5 ist an synaptischer Signalübertragung und Plastizität beteiligt, indem es die Membrandepolarisation sowie nachgeschaltete Ca2+-abhängige Signalwege moduliert und dadurch die neuronale Erregbarkeit und die Dynamik neuronaler Schaltkreise beeinflusst. Aufgrund seiner Rolle in glutamatergen Signalnetzwerken wird eine veränderte GRIK1/GluR-5-Aktivität mit neuropsychiatrischen und neurologischen Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter eine erhöhte Anfallsneigung und ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Exzitation und Inhibition. Diese Eigenschaften machen GRIK1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Rezeptorbiologie, synaptischen Funktion und aktivitätsabhängigen transkriptionellen Antworten.
GluR-5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRIK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRIK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRIK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRIK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.