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GluR-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420680-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GluR-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420680-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Gria2 kodiert die AMPA-Typ-Glutamatrezeptor‑Untereinheit GluR‑2 (GluA2), einen zentralen Determinanten der schnellen exzitatorischen synaptischen Transmission im zentralen Nervensystem der Maus. RNA‑Editierung an der Q/R‑Stelle sowie der regulierte Transport (Trafficking) von GluR‑2 beeinflussen die Ca2+-Permeabilität von AMPARs, die Kanalleitfähigkeit und Prozesse der synaptischen Plastizität wie LTP/LTD. Über Interaktionen mit Gerüstproteinen (Scaffolding‑Proteinen) und phosphorylierungsabhängige Signalwege trägt GluR‑2 zur aktivitätsabhängigen Einlagerung und Entfernung von Rezeptoren an postsynaptischen Membranen bei. Veränderte GRIA2‑Funktion oder ‑Regulation wird umfangreich im Kontext eines Ungleichgewichts von Erregung und Hemmung, synaptischem Umbau und Mechanismen untersucht, die an Neurodegeneration, Epilepsie und neuroentwicklungsbedingten Phänotypen beteiligt sind.
GluR-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gria2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gria2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gria2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gria2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.