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GCN1L1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411545-NIC | 20 µg | $410.00 |
GCN1 kodiert GCN1L1, einen konservierten Kofaktor, der aktiv translierende Ribosomen mit der integrierten Stressantwort (ISR) koppelt, indem er bei Aminosäuremangel und verwandten Stressbedingungen die Aktivierung der eIF2α-Kinase GCN2 fördert. Über diesen ribosomenassoziierten Sensormechanismus beeinflusst GCN1L1 die translationalen Umprogrammierungen, ATF4-abhängige Transkriptionsantworten sowie umfassendere Proteostase‑Wege, die mit Nährstoffsignalgebung und zellulärer Anpassung verknüpft sind. Eine Fehlregulation von ISR‑Komponenten, einschließlich der GCN1–GCN2‑Achse, wurde in der Literatur mit veränderter metabolischer Homöostase, neurobiologischen Prozessen und stressassoziierten zellulären Phänotypen in Zusammenhang gebracht, die für Krankheitsmodelle relevant sind. Daher wird GCN1L1 häufig in Kontexten wie Nährstoffentzug‑Antworten, proteotoxischem Stress und Translationskontrolle untersucht.
GCN1L1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GCN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GCN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GCN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GCN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.