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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
GC-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403599-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GC-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403599-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
OLFM4 (Olfactomedin 4) kodiert ein sezerniertes Glykoprotein, das an der Biologie epithelialer Zelllinien und der Regulation der angeborenen Immunantwort beteiligt ist. Es wird besonders stark in Zellen am Kryptenboden des Gastrointestinaltrakts sowie in bestimmten Subpopulationen von Neutrophilen exprimiert. OLFM4 wurde mit der Kontrolle von Zelladhäsion, Differenzierung und Stressantworten in Verbindung gebracht und wird häufig als Marker für stammzellähnliche Zustände in mukosalen Geweben verwendet. In Signalzusammenhängen wird OLFM4 oft gemeinsam mit Wnt/β-Catenin-assoziierten Programmen untersucht, die die Erneuerung des Epithels und die Homöostase der Barriere steuern. Veränderte OLFM4-Expressionsmuster wurden bei entzündlichen Erkrankungen und in verschiedenen Tumorarten beschrieben, was seine Bedeutung für mechanistische Studien zu Mikroumgebungs-Signalen und Linienplastizität unterstreicht.
GC-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des OLFM4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von OLFM4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die OLFM4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit OLFM4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.