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GBX2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404749-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GBX2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404749-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GBX2 (gastrulation brain homeobox 2) kodiert einen Homeobox-Transkriptionsfaktor, der während der embryonalen Entwicklung zur Festlegung der anterior-posterioren Musterbildung sowie zur Regionalisierung der Neuralplatte bzw. des Gehirns beiträgt. Durch die Bindung an regulatorische DNA-Elemente und die Koordination von Transkriptionsprogrammen ist GBX2 in Entwicklungs-Signalnetzwerke eingebunden, zu denen u. a. WNT-, FGF- und Retinsäure-Signalwege gehören, und beeinflusst dadurch Zellschicksalsentscheidungen und Gewebeidentität. Eine fehlregulierte GBX2-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten mit veränderten Differenzierungszuständen und Proliferationsprogrammen in Verbindung gebracht, was GBX2 für Studien zu entwicklungsbiologischen Genregulationsschaltkreisen und onkogenem „Rewiring“ relevant macht.
GBX2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GBX2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GBX2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GBX2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GBX2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.