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galectin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400941-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
galectin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400941-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LGALS1 kodiert Galectin-1, ein β-Galaktosid-bindendes Lektin, das Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen reguliert, indem es glykosylierte Rezeptoren und Komponenten der extrazellulären Matrix erkennt. Galectin-1 beeinflusst Adhäsion, Migration und Apoptose und moduliert Immun- und Stromasignale durch glykanabhängige Clusterbildung von Oberflächenproteinen. Es ist an Prozessen beteiligt, die mit der Kommunikation zwischen Tumor und Mikroumgebung, Angiogenese und Immunregulation verknüpft sind, und eine veränderte LGALS1-Expression wurde in zahlreichen entzündlichen sowie krebsassoziierten Kontexten berichtet. Diese Eigenschaften machen Galectin-1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung glykosylierungsabhängiger Signalwege und extrazellulärer Signale, die das Zellschicksal prägen.
galectin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LGALS1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LGALS1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LGALS1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LGALS1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.