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GABAA Rπ Double Nickase Plasmid (h) | sc-404623-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GABAA Rπ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404623-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GABRP kodiert die π‑Untereinheit des menschlichen GABA\(_A\)-Rezeptors, eines ligandengesteuerten Chloridkanals, der die inhibitorische Neurotransmission vermittelt und über schnelle synaptische und extrasynaptische Signalübertragung die Membranerregbarkeit formt. Der Einbau der π‑Untereinheit kann die Rezeptorassemblierung, die Gating‑Kinetik und die Pharmakologie verändern und dadurch den Chloridfluss, neuronale Feuermuster und die Inhibition auf Netzwerkebene beeinflussen. Die Signalübertragung über GABA\(_A\)-Rezeptoren steht zudem in Wechselwirkung mit Prozessen wie synaptischer Plastizität, Neuroentwicklung und der stressabhängigen Modulation neuronaler Netzwerke. Eine dysregulierte GABAerge Signalgebung, einschließlich einer veränderten Untereinheitenzusammensetzung der Rezeptoren, wurde in der Literatur mit neurologischen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht und spricht für die Untersuchung von GABRP in krankheitsrelevanten zellulären Modellen.
GABAA Rπ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GABRP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GABRP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GABRP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GABRP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.