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G9a Double Nickase Plasmid (h) | sc-402484-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
G9a Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402484-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EHMT2 kodiert die Lysin-Methyltransferase G9a, einen zentralen „Writer“ für H3K9me1/2, der repressives Chromatin etabliert und eine stabile Genstilllegung während der Entwicklung und der Linienfestlegung unterstützt. G9a wirkt in nukleären epigenetischen Komplexen, um Chromatinorganisation, Transkriptionsprogramme, DNA-Schadensantworten sowie die Wechselwirkung mit weiteren Histon- und DNA-Methylierungswegen zu koordinieren. Eine veränderte EHMT2/G9a-Aktivität wurde mit der weitreichenden transkriptionellen Deregulation in der Krebsbiologie, mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und mit inflammatorischer Signalgebung in Verbindung gebracht und gilt damit als häufiger Knotenpunkt in Studien zur epigenetischen Plastizität. Die Untersuchung der G9a-abhängigen H3K9-Methylierung hilft zu definieren, wie der Chromatinzustand Proliferation, Differenzierung und stressadaptive transkriptionelle Netzwerke in menschlichen Zellen beeinflusst.
G9a Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EHMT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EHMT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EHMT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EHMT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.