Date published: 2026-7-16

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G530011O06Rik Lentiviral Activation Particles (m): sc-437289-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • G530011O06Rik Lentiviral Activation Particles (m) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • G530011O06Rik Lentiviral Activation Particles (m) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von G530011O06Rik Lentiviral Activation Plasmid (m) und G530011O06Rik Lentiviral Activation Plasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des G530011O06Rik-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    G530011O06Rik Lentiviral Activation Particles (m)

    sc-437289-LAC
    200 µl
    $455.00

    Das Mausgen **G530011O06Rik** kodiert ein weitgehend uncharakterisiertes Protein mit nur begrenzter funktioneller Annotation und wird häufig im Rahmen von Transkriptomik- und Systembiologie-Ansätzen untersucht, um neue Regulatoren zellulärer Zustände zu identifizieren. Verfügbare Expressionsdaten deuten auf eine kontextabhängige Regulation hin, die auf Funktionen in grundlegenden Prozessen wie Transkriptionskontrolle, RNA-Stoffwechsel oder signalwegassoziierten Gennetzwerken hindeuten könnte. Da die Zuordnung des Gens zu spezifischen Signal- oder Stoffwechselwegen bislang nicht vollständig geklärt ist, werden häufig perturbationsbasierte Studien eingesetzt, um nachgeschaltete Transkriptionsprogramme und interagierende Signalwege zu kartieren. Veränderte Expressionsmuster schlecht charakterisierter RIKEN-Gene wie **G530011O06Rik** werden in krankheitsrelevanten Modellen – etwa bei Entzündung, metabolischem Stress und neurobiologischen Phänotypen – häufig als potenzielle Biomarker oder Modulatoren untersucht, ohne damit eine Kausalität zu implizieren.

    G530011O06Rik Lentivirale Aktivierungspartikel (m) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente G530011O06Rik-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    G530011O06Rik Lentivirale Aktivierungspartikel (m) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der G530011O06Rik-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen G530011O06Rik-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen G530011O06Rik-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.