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FX Double Nickase Plasmid (h) | sc-408777-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FX Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408777-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TSTA3 kodiert die GDP‑L‑Fucose‑Synthase (FX), ein zytosolisches Enzym, das die letzten Schritte des de‑novo‑Biosynthesewegs von GDP‑Fucose aus GDP‑Mannose katalysiert. Indem FX die intrazelluläre Verfügbarkeit von GDP‑Fucose steuert, unterstützt es die Fucosylierung von Glykanen auf zelloberflächenständigen und sezernierten Proteinen und beeinflusst dadurch Proteinfaltung, Rezeptor‑Ligand‑Interaktionen sowie die Kommunikation mit der extrazellulären Matrix. Eine veränderte Fucosylierung wird mit Änderungen in Zelladhäsion und Signalübertragung in Verbindung gebracht und ist relevant für Immunmodulation, Entzündung und tumorassoziiertes Glykan‑Remodeling. Eine Störung oder Fehlregulation von TSTA3 kann daher glykosylierungsabhängige Signalwege beeinträchtigen, die Entwicklung und krankheitsassoziierte zelluläre Phänotypen prägen.
FX Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TSTA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TSTA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TSTA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TSTA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.