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FucT-VIII Double Nickase Plasmid (h) | sc-402957-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FucT-VIII Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402957-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane FUT8-Gen kodiert die α1,6-Fucosyltransferase (FucT‑VIII), ein im Golgi lokalisiertes Enzym, das die Kernfucosylierung N‑verknüpfter Glykanstrukturen auf Glykoproteinen katalysiert. Diese Modifikation ist ein zentraler Faktor für die Reifung von Glykoproteinen, Rezeptor‑Ligand‑Interaktionen und die nachgeschaltete Signaltransduktion und beeinflusst Prozesse wie Zelladhäsion, die Funktion von Immunrezeptoren und die Signalübertragung durch Wachstumsfaktoren. Die FUT8‑Aktivität ist in den N‑Glykosylierungsweg und den zellulären Transport durch den sekretorischen Weg eingebunden und prägt dadurch Proteinstabilität und Präsentation an der Zelloberfläche. Eine dysregulierte Kernfucosylierung wurde mit veränderten Signalnetzwerken und einem Umbau von Glykoproteinen in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten in Verbindung gebracht, unter anderem bei Entzündungen und onkogener Transformation.
FucT-VIII Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FUT8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FUT8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FUT8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FUT8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.