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FucT-VII Double Nickase Plasmid (h) | sc-408027-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FucT-VII Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408027-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FUT7 kodiert die α1,3‑Fucosyltransferase VII (FucT‑VII), eine im Golgi lokalisierte Glykosyltransferase, die terminale Fucosylierungsschritte katalysiert, die für die Synthese von Sialyl‑Lewis X und verwandten fucosylierten Glykanen erforderlich sind. Diese Aktivität ist zentral für die Biologie der Leukozytenadhäsion, da sie funktionelle Selektin‑Liganden auf Glykoproteinen und Glykolipiden ermöglicht und so das Rollen und die Migration von Leukozyten während Entzündungen unterstützt. Die durch FUT7 vermittelte Glykosylierung greift in umfassendere Glykan‑Biosynthesewege ein, die Zell‑Zell‑Erkennung, Rezeptorsignalgebung und die Oberflächenarchitektur von Immunzellen prägen. Veränderte FUT7‑Expression oder Fucosylierungsmuster wurden mit fehlregulierten Entzündungsreaktionen und tumorassoziiertem Glykan‑Remodeling in Verbindung gebracht, was FUT7 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Adhäsion sowie zu Glyko‑Immun‑Interaktionen macht.
FucT-VII Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FUT7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FUT7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FUT7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FUT7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.