



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
FucT-IX Double Nickase Plasmid (h) | sc-416354-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FucT-IX Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416354-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FUT9 kodiert die humane α1,3-Fucosyltransferase FucT-IX, ein im Golgi-Apparat lokalisiertes Enzym, das Fucose auf N‑Acetyllactosamin‑Akzeptoren überträgt und dadurch Lewis‑artige fucosylierte Glykanstrukturen erzeugt. Durch die Regulation der terminalen Fucosylierung beeinflusst FUT9 glykosylierungsabhängige Prozesse wie Zell‑Zell‑Erkennung, die Funktion von Adhäsionsmolekülen sowie die Modulation von Glykanstrukturen an Rezeptoren und Glykolipiden. Die FUT9‑Aktivität trägt zur Biosynthese von Lewis‑X‑verwandten Epitopen bei und ist damit an Signalwegen beteiligt, die Immuninteraktionen und die Entwicklungs‑Zellsignalisierung prägen. Fehlregulierte Fucosylierungsmuster unter Beteiligung von FUT9 wurden u. a. im Kontext entzündungsassoziierten Glykan‑Remodelings und veränderter Glykosylierungssignaturen in der Krebsbiologie untersucht.
FucT-IX Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FUT9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FUT9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FUT9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FUT9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.