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FTα Double Nickase Plasmid (h) | sc-403920-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FTα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403920-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FNTA kodiert die Alpha-Untereinheit der Farnesyltransferase (FTα), die mit der Beta-Untereinheit einen obligaten Heterodimerkomplex bildet und die Proteinfarnesylierung katalysiert – eine C15-Isoprenoid-Lipidmodifikation an C-terminalen CAAX-Motiven. Diese posttranslationale Verarbeitung unterstützt die Membranassoziation und den subzellulären Transport zahlreicher Signalproteine, darunter Mitglieder der RAS-Superfamilie, und beeinflusst dadurch MAPK-Signalwege, die Organisation des Zytoskeletts, die Vesikeldynamik und die Zellzyklusprogression. Die FTα-Aktivität verknüpft den Mevalonat-/Isoprenoid-Biosyntheseweg mit Proteostase und Signaltransduktion, indem sie die stabile Lokalisation und Funktion prenylierter Substrate ermöglicht. Eine dysregulierte Prenylierung und veränderte, FNTA-abhängige Prozessierung wurden mit aberranter Wachstumssignalgebung und onkogenen Signalwegen in Verbindung gebracht, was FNTA zu einem nützlichen Ziel macht, um prenylierungsabhängiges Netzwerkverhalten in humanen Zellen zu untersuchen.
FTα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FNTA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FNTA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FNTA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FNTA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.