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Frataxin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401628-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Frataxin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401628-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **FXN** kodiert **Frataxin**, ein Protein der mitochondrialen Matrix, das für die Biogenese von Eisen‑Schwefel‑(Fe‑S‑)Clustern und die Regulation des mitochondrialen Eisenhaushalts erforderlich ist. Frataxin unterstützt die ISC‑Assemblierungsmaschinerie und erhält dadurch die Aktivität Fe‑S‑abhängiger Enzyme, die an der oxidativen Phosphorylierung, der Aconitase‑Funktion und der zellulären Redoxhomöostase beteiligt sind. Eine verminderte FXN‑Funktion ist mit mitochondrialer Dysfunktion, oxidativem Stress und einem veränderten Energiestoffwechsel verbunden und stellt damit einen zentralen Knotenpunkt in Signalwegen dar, die die mitochondriale Qualitätskontrolle und den Eisenstoffwechsel steuern. FXN wird in Modellen der Neurodegeneration und des kardiometabolischen Stresses umfassend untersucht, um die mitochondriale Bioenergetik mit eisengetriebener Bildung reaktiver Sauerstoffspezies zu verknüpfen.
Frataxin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FXN-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FXN abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FXN-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FXN-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.