Date published: 2026-7-13

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FRAS1 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-407225-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • FRAS1 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • FRAS1 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom FRAS1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom FRAS1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der FRAS1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    FRAS1 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-407225-ACT
    20 µg
    $397.00

    FRAS1 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-407225-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    FRAS1 kodiert ein extrazellulärmatrix-assoziiertes Protein, das an der epithelial-mesenchymalen Grenzfläche lokalisiert ist und während der Embryonalentwicklung die Integrität der Basalmembran unterstützt. Es ist an Adhäsions- und Matrixorganisationsprozessen beteiligt, die die epitheliale Morphogenese koordinieren, einschließlich der Entwicklung von Haut und Harntrakt, und trägt dazu bei, die Gewebearchitektur unter mechanischer Belastung zu stabilisieren. Eine Störung der FRAS1-Funktion wird mit Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht, die durch multisystemische kongenitale Anomalien gekennzeichnet sind, was seine Rolle in der Organogenese widerspiegelt. In der Forschung wird FRAS1 im Hinblick auf seine Beiträge zur Assemblierung der extrazellulären Matrix, zur Ausbildung epithelialer Barrieren und zu Entwicklungs-Signalnetzwerken untersucht, die die Gewebemusterung prägen.

    FRAS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FRAS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    FRAS1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FRAS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FRAS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FRAS1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FRAS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FRAS1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FRAS1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FRAS1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.