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FOXP3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400542-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
FOXP3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400542-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
FOXP3 kodiert einen Transkriptionsfaktor der Forkhead-Familie, der als stammlinienbestimmender Regulator von CD4⁺-regulatorischen T-Zellen wirkt, indem er Immuntoleranz koordiniert und überschießende Entzündungsreaktionen begrenzt. Durch die Prägung transkriptioneller Programme nachgeschaltet an die T‑Zellrezeptor-Signalübertragung und an Zytokinwege wie IL‑2/STAT5 und TGF‑β/SMAD moduliert FOXP3 die Produktion von Effektorzytokinen, die metabolische Umprogrammierung und die suppressive Funktion. Eine fehlregulierte FOXP3-Expression oder -Aktivität wird mit dem Zusammenbruch der peripheren Toleranz und weitreichender Immunpathologie in Verbindung gebracht, und FOXP3-positive, tumorinfiltrierende T-Zellen werden im Hinblick auf ihre Rolle in immunsuppressiven Mikroumgebungen untersucht. Diese Eigenschaften machen FOXP3 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Analyse genregulatorischer Netzwerke, die die Immunhomöostase steuern.
FOXP3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FOXP3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FOXP3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FOXP3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FOXP3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FOXP3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FOXP3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FOXP3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FOXP3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FOXP3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.