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FOXI1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408728-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FOXI1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408728-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FOXI1 (forkhead box I1) ist ein Winged-Helix-Transkriptionsfaktor, der die Festlegung epithelialer Zelllinien und Programme des Ionentransports reguliert, insbesondere im Innenohr und in der Niere. Er moduliert transkriptionelle Netzwerke, die die Säure-Basen-Homöostase sowie die Expression von Kanal- und Transporter-Genen steuern, und ist dabei in umfassendere Entwicklungs- und Differenzierungswege eingebunden, die durch Faktoren der Forkhead-Familie kontrolliert werden. Genetische Veränderungen von FOXI1 wurden mit syndromischen und nicht-syndromischen Erkrankungen in Verbindung gebracht, die die distale renale Tubulusfunktion und die Hörphysiologie betreffen, was FOXI1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung epithelialer Reifung und organspezifischer transkriptioneller Kontrolle macht. In zellbasierten Modellen lässt sich die FOXI1-Aktivität untersuchen, um die Transkriptionsregulation mit nachgeschalteten Veränderungen der Transporterexpression, der zellulären Polarisierung und der Stressantwort-Signalgebung zu verknüpfen.
FOXI1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FOXI1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FOXI1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FOXI1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FOXI1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.