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FKBP51 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401560-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FKBP51 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401560-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FKBP5 kodiert das Immunophilin FKBP51, eine Peptidyl-Prolyl-cis-trans-Isomerase, die als Co-Chaperon von HSP90 fungiert und die Signalübertragung von Steroidhormonrezeptoren moduliert, darunter Glukokortikoid-, Androgen- und Progesteronrezeptor-Komplexe. Über Interaktionen mit Rezeptorkomplexen und Signalintermediaten beeinflusst FKBP51 stressresponsive Transkriptionsprogramme und ist in Signalwege wie MAPK und NF-κB eingebunden, die Entzündung und Zellüberleben prägen. FKBP51 wirkt zudem auf Proteostase- und autophagiebezogene Prozesse, indem es die Proteinfaltung und den Rezeptortransport reguliert. Eine veränderte FKBP5-Expression oder regulatorische Variation wurde mit fehlregulierten Stressreaktionen sowie der Biologie neuropsychiatrischer und entzündlicher Erkrankungen in Verbindung gebracht, wodurch FKBP51 ein intensiv untersuchter Knotenpunkt im endokrinen Immun-Crosstalk ist.
FKBP51 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FKBP5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FKBP5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FKBP5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FKBP5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.