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Filamin 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402358-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Filamin 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402358-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FLNC kodiert Filamin‑2, ein aktinbindendes zytoskelettales Gerüstprotein, das F‑Aktin quervernetzt und in quergestreifter Muskulatur mechanische Kräfte an Membranrezeptoren und Signalkomplexe koppelt. Filamin‑2 ist an der Organisation der Sarkomere, der Integrität der Myofibrillen und der costamerenassoziierten Mechanotransduktion beteiligt und beeinflusst dadurch Signalwege, die Zelladhäsion, Migration und Stressantworten regulieren. Durch Interaktionen mit Integrinen und anderen Regulatoren des Zytoskeletts trägt FLNC zur Koordination von Zytoskelett‑Remodeling und intrazellulärer Signalübertragung in Kardiomyozyten und Skelettmuskelfasern bei. Varianten und eine dysregulierte Expression von FLNC sind mit Phänotypen der myofibrillären Myopathie und Kardiomyopathie assoziiert, was FLNC zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung von Mechanismen von Muskelerkrankungen und zytoskelettaler Signalgebung macht.
Filamin 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FLNC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FLNC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FLNC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FLNC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.