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FHOD3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405102-ACT | 20 µg | $397.00 |
FHOD3 (Formin-Homologie-2-Domäne enthaltend 3) kodiert ein aktin-nukleierendes Formin, das die Filamentelongation und die Organisation des Zytoskeletts koordiniert. In quergestreifter Muskulatur unterstützt FHOD3 die Integrität der Sarkomere und die Myofibrillogenese, indem es die Signalübertragung durch Rho-Familien-GTPasen mit dem Aktin-Remodeling und der Aufrechterhaltung des kontraktilen Apparats verknüpft. Eine veränderte FHOD3-Expression oder genetische Variation wurde mit strukturellen Defekten in Kardiomyozyten in Verbindung gebracht und wird im Kontext von Kardiomyopathien sowie einer umfassenderen Dysregulation des Zytoskeletts untersucht. Als Regulator der Aktindynamik ist FHOD3 für Untersuchungen zur Zellmorphologie, Mechanotransduktion und Reifung von Muskelzellen relevant.
FHOD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FHOD3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FHOD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FHOD3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FHOD3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FHOD3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FHOD3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FHOD3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FHOD3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FHOD3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.