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FGF-7 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-401243 | 20 µg | $397.00 |
FGF7 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 7 (FGF‑7, auch als Keratinozyten-Wachstumsfaktor bekannt), einen parakrinen Liganden, der überwiegend von mesenchymalen Zellen produziert wird und vor allem über FGFR2b auf epithelialen Zielzellen signalisiert. Diese Signalachse reguliert die Proliferation, Migration und Differenzierung von Epithelzellen und trägt über nachgeschaltete MAPK/ERK-, PI3K/AKT- und verwandte Wachstumsfaktor-Signalwege zur Gewebereparatur und zur Aufrechterhaltung der Barrierefunktion bei. Eine fehlregulierte FGF7–FGFR2b-Signalgebung wurde mit epithelialer Hyperplasie, fibroseassoziiertem Remodeling sowie Tumor–Stroma-Interaktionen in Verbindung gebracht, die Wachstum und Invasion von Karzinomen beeinflussen. Als Modellfaktor der epithelial–mesenchymalen Kommunikation wird FGF‑7 häufig in Kontexten wie der Wundheilungsbiologie, der Homöostase des Atemwegs- und Gastrointestinalepithels sowie der durch das Mikromilieu gesteuerten Signalgebung untersucht.
Das FGF-7 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des FGF7-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des FGF7-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von FGF7 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die FGF-7-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von FGF7-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der FGF-7-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.