Date published: 2026-7-17

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FGF-3 Double Nickase Plasmid (h): sc-404553-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das FGF-3 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • FGF-3 Double-Nickase-Plasmid (h) und FGF-3 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf FGF3 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: FGF-3: sc-135
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    FGF-3 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-404553-NIC
    20 µg
    $410.00

    FGF-3 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-404553-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    FGF3 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 3 (FGF-3), ein sezerniertes Mitogen, das hauptsächlich über Rezeptor-Tyrosinkinasen der FGFR-Familie signalisiert, um die embryonale Musterbildung, epithelial–mesenchymale Interaktionen und die Gewebemorphogenese zu regulieren. Nachgeschaltete Aktivitäten aktivieren kanonische RTK-Signalwege, darunter RAS–MAPK-, PI3K–AKT- und PLCγ-Signalisierung, und beeinflussen je nach Kontext Proliferation, Migration und Differenzierung. Eine fehlregulierte FGF3-Expression oder Veränderungen am Genlokus wurden mit abnormen Entwicklungsprogrammen und onkogener Signalgebung in ausgewählten Tumorarten in Verbindung gebracht, in denen die FGFR-Signalwegaktivität gestört ist. Daher wird FGF3 häufig in Modellsystemen untersucht, die die durch Wachstumsfaktoren gesteuerte Kontrolle des Zellschicksals, die Rezeptor–Ligand-Spezifität und das Zusammenspiel („Cross-talk“) zwischen Signalwegen adressieren.

    FGF-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGF3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGF3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGF3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGF3-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.