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FGF-21 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401193-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
FGF-21 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401193-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane FGF21-Gen kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 21 (FGF‑21), ein endokrin wirkendes Mitglied der FGF-Familie, das die systemische Energiebilanz und die Reaktionen auf Nährstoffstress reguliert. Die FGF‑21-Signalgebung integriert Stoffwechselprogramme von Hepatozyten, Adipozyten und Muskelzellen und beeinflusst die Glukose- und Lipidhomöostase über FGFR-vermittelte Signalwege, die den Korezeptor β‑Klotho erfordern, mit nachgeschalteter Modulation von MAPK/ERK und verwandten transkriptionellen Netzwerken. FGF‑21 wird stark durch Fasten, ketogene Zustände und zellulären Stress induziert und koordiniert adaptive Antworten wie Fettsäureoxidation, Ketogenese und Insulinsensitivität. Eine fehlregulierte FGF21-Expression wurde mit Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas, Typ‑2‑Diabetes, nichtalkoholischer Fettlebererkrankung sowie mit breiteren kardiometabolischen Risikophänotypen in Verbindung gebracht, was FGF21 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen macht.
FGF-21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FGF21-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FGF-21 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FGF21-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FGF21-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGF-21-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FGF21-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGF-21-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGF-21-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FGF21-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.