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FGF-10 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-417825-ACT | 20 µg | $397.00 |
FGF10 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 10 (FGF-10), einen sezernierten parakrinen Liganden, der vor allem über FGFR2b signalisiert und so den epithelial–mesenchymalen Crosstalk während der Organogenese und der Homöostase erwachsener Gewebe reguliert. FGF-10 aktiviert kanonische Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalwege, darunter RAS–MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und PLCγ-Signale, um Proliferation, Migration, Überleben und die Verzweigungsmorphogenese zu steuern. Eine fehlregulierte FGF10–FGFR2b-Signalübertragung wurde mit einer abnormalen Lungen- und Drüsenentwicklung, beeinträchtigter Wundheilung und veränderten Programmen des epithelialen Wachstums in Verbindung gebracht, die für angeborene Erkrankungen und die Krebsbiologie relevant sind. Als Entwicklungs-Morphogen und Nischenfaktor wird FGF-10 häufig im Kontext des Atemwegsepithels, der Biologie der Milch- und Speicheldrüsen sowie in Modellen der stromal–epithelialen Signalübertragung untersucht.
FGF-10 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FGF10-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FGF-10 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FGF10-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FGF10-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGF-10-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FGF10-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGF-10-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGF-10-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FGF10-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.