Date published: 2026-7-17

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FGF-1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-420323-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • FGF-1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • FGF-1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom FGF-1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom FGF-1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Fgf1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    FGF-1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-420323-ACT
    20 µg
    $397.00

    FGF-1 CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-420323-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das murine Fgf1 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 1 (FGF‑1), einen pleiotropen, heparinbindenden Wachstumsfaktor, der hauptsächlich über FGFR-Tyrosinkinase-Rezeptoren signalisiert und so Zellproliferation, Überleben, Migration und Differenzierung reguliert. FGF‑1 trägt zu angiogenen Prozessen und Programmen des Gewebeumbaus bei und ist mit den MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und PLCγ-Signalkaskaden verknüpft, wodurch es transkriptionelle Antworten und die Zytoskelettdynamik beeinflusst. In experimentellen Modellen wurde eine veränderte FGF‑1-Aktivität mit gestörter Wundheilung, vaskulären und metabolischen Phänotypen sowie aberranter Wachstumssignalgebung in Verbindung gebracht, die für Tumorbiologie und Entzündung relevant ist. Diese Eigenschaften machen Fgf1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um wachstumsfaktorgetriebene Signalnetzwerke, Interaktionen mit der extrazellulären Matrix und kontextabhängige zelluläre Plastizität zu untersuchen.

    FGF-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Fgf1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    FGF-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Fgf1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Fgf1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGF-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Fgf1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGF-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGF-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Fgf1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.