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Ferroportin-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400872-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Ferroportin-1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400872-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SLC40A1 kodiert Ferroportin‑1, den wichtigsten zellulären Eisenexporter, der den Eisenexport aus Enterozyten, Makrophagen und Hepatozyten vermittelt und so die systemische Eisenhomöostase aufrechterhält. Die Aktivität von Ferroportin‑1 wird streng über die Hepcidin-Achse reguliert: Die Bindung von Hepcidin fördert die Internalisierung des Transporters und seinen lysosomalen Abbau und verknüpft damit die Eisenverfügbarkeit mit entzündlichen und metabolischen Signalen. Über die Kontrolle des Eisentransports beeinflusst SLC40A1 das Redoxgleichgewicht, die mitochondriale Funktion und die Empfindlichkeit gegenüber Ferroptose über die Dynamik des labilen Eisenpools. Eine dysregulierte Expression oder Funktion von Ferroportin‑1 ist mit Phänotypen der Eisenüberladung bzw. Eisenrestriktion assoziiert und ist relevant für Studien zu Anämie, hereditären Eisenstörungen, infektionsassoziierter Hypoferrämie sowie zum Eisenhandling von Makrophagen in entzündlichen Mikromilieus.
Ferroportin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLC40A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Ferroportin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLC40A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLC40A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ferroportin-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLC40A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ferroportin-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ferroportin-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLC40A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.