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ferritin heavy chain CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-418152-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
ferritin heavy chain CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-418152-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
FTH1 kodiert die Ferritin-Schwerkettenuntereinheit, eine Ferroxidase-Komponente des Ferritin-Komplexes, die Fe2+ zu Fe3+ oxidiert und dadurch die Eisenspeicherung ermöglicht, wodurch labil verfügbares Eisen sowie eisenkatalysierte oxidative Schäden begrenzt werden. Durch die Pufferung des intrazellulären Eisens beeinflusst FTH1 die Redox-Homöostase, den mitochondrialen Stoffwechsel und das Netzwerk aus Iron-Responsive-Elementen und Iron-Regulatory-Proteinen (IRE/IRP), das Eisenaufnahme, -nutzung und -speicherung koordiniert. Die Ferritin-Schwerkettenuntereinheit greift über die Kontrolle der Eisenverfügbarkeit zudem in Stressantwort-Programme und eisenabhängige Zelltodwege wie die Ferroptose ein. Eine dysregulierte FTH1-Expression oder Ferritin-Funktion wird mit veränderten Reaktionen auf oxidativen Stress und einer Fehlsteuerung des Eisenhaushalts in Verbindung gebracht, wie sie in der Krebsbiologie, bei Neurodegeneration und bei entzündlichen Erkrankungen beobachtet werden.
ferritin heavy chain Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FTH1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ferritin heavy chain Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FTH1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FTH1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ferritin heavy chain-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FTH1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ferritin heavy chain-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ferritin heavy chain-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FTH1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.