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FBXO38 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430688-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FBXO38 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-430688-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Fbxo38** kodiert **FBXO38**, ein F-Box-Protein, dem eine Funktion als Substraterkennungs-Komponente von **SCF-(SKP1–CUL1–F-Box-)E3-Ubiquitin-Ligasekomplexen** vorhergesagt wird, wodurch ausgewählte Proteine mit Ubiquitinierung und proteasomalem Abbau verknüpft werden. Über diese Rolle kann FBXO38 die zelluläre Proteostase, die Zellzykluskontrolle und Signaltransduktionswege beeinflussen, die von einer regulierten Proteinstabilität abhängen. Veränderungen in der F-Box-vermittelten Ubiquitin-Signalgebung werden allgemein mit dysregulierter Proliferation, Stressantworten und der Aufrechterhaltung des Genoms in Verbindung gebracht, was **Fbxo38** zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien in Mausmodellen macht. Die Untersuchung von FBXO38-abhängigen Ubiquitinierungsnetzwerken kann helfen zu klären, wie gezielter Abbau die Gewebehomöostase und krankheitsrelevante zelluläre Phänotypen moduliert.
FBXO38 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Fbxo38-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Fbxo38 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Fbxo38-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Fbxo38-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.