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FANCB Double Nickase Plasmid (h) | sc-417439-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FANCB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417439-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FANCB kodiert eine zentrale Komponente des nukleären Fanconi-Anämie-(FA)-Komplexes, der die Monoubiquitinierung von FANCD2 und FANCI ermöglicht – ein entscheidender Schritt im FA-Reparaturweg für DNA-Interstrangvernetzungen. Durch die Koordination mit Faktoren der homologen Rekombination und des Replikationsgabelschutzes trägt FANCB dazu bei, die Genomstabilität während der S-Phase und unter genotoxischem Stress aufrechtzuerhalten. Funktionsverlustveränderungen in FANCB sind mit der Fanconi-Anämie verknüpft und tragen zu chromosomalen Instabilitätsphänotypen bei, die für die Krebsbiologie relevant sind. FANCB wird daher häufig in Studien zur Signalübertragung der DNA-Schadensantwort, zu Replikationsstress und in Epistaseanalysen von Signalwegen untersucht.
FANCB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FANCB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FANCB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FANCB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FANCB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.