Date published: 2026-9-10

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FAM20C CRISPR Activation Plasmid (h): sc-406736-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • FAM20C CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • FAM20C CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom FAM20C CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom FAM20C CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der FAM20C-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    FAM20C CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-406736-ACT
    20 µg
    $397.00

    FAM20C kodiert eine sekretierte Kinase, die im Golgi-Apparat lokalisiert ist und Ser-x-Glu/pSer‑Motive auf zahlreichen extrazellulären und sezernierten Proteinen phosphoryliert, darunter Mitglieder der SIBLING‑Familie und weitere matrixassoziierte Faktoren. Durch die Regulation der Proteinphosphorylierung im sekretorischen Weg beeinflusst FAM20C die Organisation der extrazellulären Matrix, die Biomineralisation und die Zell‑Matrix‑Signalübertragung, mit nachgelagerten Effekten auf die osteogene Differenzierung und die Gewebehomöostase. Eine veränderte FAM20C‑Aktivität und dysregulierte sekretierte Phosphoproteome wurden mit Defekten der Skelett‑ und Zahnentwicklung sowie umfassenderen Bindegewebsphänotypen in Verbindung gebracht, was FAM20C zu einem zentralen Knotenpunkt für die Erforschung der Matrixbiologie macht. Seine Rolle in Golgi‑abhängigen posttranslationalen Modifikationen verknüpft FAM20C außerdem mit Signalwegen, die Sekretion, Proteinhomöostase/Qualitätskontrolle und interzelluläre Kommunikation über das extrazelluläre Milieu steuern.

    FAM20C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FAM20C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    FAM20C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FAM20C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FAM20C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FAM20C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FAM20C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FAM20C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FAM20C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FAM20C-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.