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FAM171A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415117-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FAM171A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415117-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FAM171A1 kodiert ein Transmembranprotein, das an der Regulation von Zell-Zell-Interaktionen und membranassoziierter Signalübertragung beteiligt ist und in neuronalen Geweben verstärkt exprimiert wird. Zunehmende Evidenz verknüpft FAM171A1 mit Programmen der Axonführung und des Neuritenauswuchses, was auf eine Rolle bei der Ausprägung neuronaler Konnektivität und synaptischer Organisation hindeutet. Als mutmaßlicher Modulator des Oberflächenrezeptor-Kontexts und adhäsionsabhängiger Signalwege könnte FAM171A1 die Zytoskelettdynamik und entwicklungsbiologische Musterbildungswege beeinflussen. Veränderte Expression oder genetische Variation in FAM171A1 wurde in Studien zu neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen untersucht, was seine Relevanz für mechanistische Untersuchungen in der Biologie des Nervensystems unterstreicht.
FAM171A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FAM171A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FAM171A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FAM171A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FAM171A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.