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Factor XIII A Double Nickase Plasmid (h) | sc-402690-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Factor XIII A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402690-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
F13A1 kodiert die A‑Untereinheit des Gerinnungsfaktors XIII, eine Transglutaminase, die nach Aktivierung durch Thrombin die kovalente Quervernetzung von Fibrin katalysiert, um Gerinnsel zu stabilisieren und die Fibrinolyse zu regulieren. Faktor XIII A ist an der Endphase der Gerinnungskaskade beteiligt und trägt durch Quervernetzung von Fibrin und anderen Proteinsubstraten auch zum Remodeling der extrazellulären Matrix sowie zur Wundheilung bei. Eine Störung oder veränderte Aktivität von F13A1 ist mit abnormer Gerinnselstabilität und Blutungsphänotypen assoziiert; eine fehlregulierte Quervernetzung wurde zudem in thrombotischen und entzündlichen Zusammenhängen untersucht. Als myeloidangereichertes zytosolisches Enzym, das funktionell in Fibrinnetzwerke eingebaut wird, ist Faktor XIII A außerdem für Studien zu Thrombozyten–Leukozyten‑Interaktionen und Mechanismen der Gewebereparatur relevant.
Factor XIII A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F13A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F13A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F13A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F13A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.