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ERK 5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400891-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERK 5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400891-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAPK7 kodiert ERK5, eine atypische mitogen-aktivierte Proteinkinase, die nachgeschaltet von MEK5 als Reaktion auf Wachstumsfaktoren und zellulären Stress aktiviert wird. ERK5 integriert Signale aus der MAPK-Kaskade, um Transkriptionsprogramme zu regulieren, die Proliferation, Überleben, Differenzierung und die Dynamik des Zytoskeletts steuern, und spielt dabei eine wichtige Rolle in der Endothelfunktion sowie in der Signalübertragung durch Scherstress. Durch die Phosphorylierung von Substraten und die Regulation von Transkriptionsfaktoren wie Mitgliedern der MEF2-Familie beeinflusst ERK5 inflammatorische Signalwege und die zelluläre Anpassung an Hinweise aus der Mikroumgebung. Eine dysregulierte MAPK7/ERK5-Aktivität wurde mit veränderten onkogenen Signalnetzwerken sowie vaskulären und inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und macht ERK5 zu einem nützlichen Knotenpunkt für Signalweg- und Mechanismusstudien in humanen Zellen.
ERK 5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAPK7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAPK7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAPK7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAPK7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.